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Rhein-Zeitung, 17. April 2007

 

Brillanter Klavierklang

 

Pianist Menachem Har-Zahav in Bad Bertrich

 

Nicht zum ersten Mal war der israelisch-amerikanische Pianist Menachem Har-Zahar in Bad Bertrich zu Gast. Und auch bei diesem Konzert waren die Zuhörer von der brillanten Spieltechnik des Musikers begeistert.

 

BAD BERTRICH. Der israelisch-amerikanische Pianist Menachem Har-Zahar zeigte sein Können bei einem Klavierabend im Kurfürstlichen Schlösschen in Bad Bertrich. Von Chopin und Beethoven bis Mendelssohn und Liszt erstreckte sich der Bogen, den der ernst und distanziert wirkende Künstler am Flügel spannte.

 

Hervorzuheben sind eine absolut sichere Technik und eine rational durchstrukturierte Musikauffassung. Es ist weniger eine emotionale Umgangsweise mit dem musikalischen Material als vielmehr eine bis ins Detail ausgefeilte Klanggestaltung, die den Hörer von Anfang an fasziniert.

 

Bereits bei den ersten Takten einer Prélude in e-Moll von Frédéric Chopin war die technische Brillanz von Menachem Har-Zahar zu erkennen. Insbesondere die Chopinschen Werke verlangten dem Pianisten eine ungemeine Flexibilität ab.

 

Menachem Har-Zahav arbeitet beim Spiel die chromatischen Läufe klar heraus, er gibt den Läufen und Akkordsprüngen Energie und Schwung. Dabei verlässt er sich auf seine absolut sichere Spieltechnik, die Har-Zahav bei seinem abschließenden Klavierarrangement "Totentanz" noch weiter auszureizen wusste.

 

Die [...] Zuhörer waren beeindruckt von der Klavierkunst des Musikers und bekundeten dies durch lang anhaltenden Applaus. (hu)

 

Bonner General-Anzeiger, 24. Juli 2007

 

Seine Finger entlocken dem Instrument schönste Harmonien

 

KONZERT Der Pianist Menachem Har-Zahav ist zu Gast im Bad Neuenahrer Klaviersommer im Augustinum

 

KREISSTADT. Einen kulturellen Hochgenuss bot das Augustinum den Zuhörern beim letzten Konzert des Bad Neuenahrer Klaviersommers im Theatersaal des Wohnstifts. Menachem Har-Zahav, ein Pianist aus den USA, war schon im vergangenen Jahr für eine kranke Kollegin eingesprungen. Nach der äußerst positiven Resonanz war er nun wieder als Solist eingeladen worden.

 

Der Stil des Musikers ist außergewöhnlich. Er spielte wie nebenbei, ohne dramatisches in die Tasten Hauen und doch mit ungeheurem Ausdruck, seine Finger flogen über die Tasten, entlockten dem Instrument schönste Harmonien und zwischendrin setzte er sich schnell noch einmal richtig hin. Eine ungeheure Leichtigkeit ging von Har-Zahav aus, der in den USA verschiedene Wettbewerbe und Stipendien gewonnen und dort auch mehrere Jahre als Dozent gearbeitet hat. Dann ging er zu weiteren Studien nach England und lebt heute in Deutschland. Hier hat er besonders seine Konzerttätigkeit kontinuierlich ausgeweitet.

 

Am Samstagabend spielte Har-Zahav Stücke von Beethoven, Liszt, Chopin und Mendelssohn. Beim Prélude in e-moll von Chopin verzauberten perlende Läufe und die für Chopin typische Leichtigkeit der Werke. Bei der darauf folgenden, wunderschönen Polonaise in d-moll sorgten chromatische Läufe, Triller und ein verträumtes Thema für höchsten Musikgenuss. Von Beethoven spielte er eine Sonate in C-Dur "Waldstein". Die nachdenklichen, fast traurigen Töne der anfänglichen Introduzione beeindruckten das Publikum. Im weiteren Verlauf konnten sich die zahlreichen Gäste über eine Fantasie in fis-moll von Felix Mendelssohn und den berühmten "Totentanz" von Franz Liszt freuen.

 

Der wunderschöne Konzertabend, der auch von einem Bühnenscheinwerfer, der mit lautem Knall durchbrannte, nicht wirklich negativ beeinflusst wurde, endete mit langem und verdientem Applaus für einen meisterhaften Solokünstler. Mka

Menachem Har-Zahav | weston@weston-musikmanagement.de