Home
Biographie
Short biography
Videos
CDs
Rezensionen/reviews
Pressestimmen
2017
2016
2015
2014 April - Juni
2014 Januar - März
2013 Okt.-Dez.
2013 Juli-Sept.
2013 April-Juni
2013 Jan. - März
2012 Okt.-Dez.
2012 Juli-Sept.
2012 April - Juni
2012 Jan. - März
2011 Okt. - Dez.
2011 Juli - Sept.
2011 April - Juni
2011 Januar - März
2010 Okt. - Nov.
2010  Juli - Sept.
2010  April - Juni
2010  Januar - März
2009 - 2. Halbjahr
2009 - 1. Halbjahr
2008
2007
2006
2005
Interviews
Konzerte/concerts
Hauskonzerte
Programme/programs
Duo-Arbeit
Newsletter
Gästebuch/guest book
Kontakt/contact
Links
Impressum

Rheinische Post Nr. 219 vom 19.09.2012

 

Technische Brillanz mit Pianist Har-Zahav

 

REES Werke der romantischen Komponisten hat sich Menachem Har-Zahav zur Aufgabe gemacht. Und so wunderte es nicht, dass der israelisch-amerikanische Konzertpianist im Bürgerhaus sein Programm mit der Überschrift "Perlen der Klavierliteratur" schmückte. Es begann mit der F-Dur Sonate KV 332 von Wolfgang Amadeus Mozart. Zu Beginn des ersten Satzes noch leicht tänzelnd, ließ Har-Zahav im Mittelteil des ersten Satzes seine technisch brillant laufenden Finger aufblitzen.

 

Im letzten Satz war erneut seine technische Brillanz zu hören, als er die gebrochenen Appegien hoch und runter sauste. Im Anschluss daran bot sich dem Zuhörer ein bekanntes Stück. Die "Sonata quasi una Fantasia", besser bekannt als Mondscheinsonate, wurde von Har-Zahav in einer eigenen Interpretation vorgetragen. Auch hier zeigte sich seine Klasse im Technischen und im Ausdruck.

 

Der dritte Satz erschien dem Zuhörer wie für Har-Zahav gemacht: Eine gute Mischung aus Akkuratesse und Dynamik begeisterten. Die beiden darauffolgenden Stücke waren Kompositionen von Franz Liszt. Da waren der sehnsüchtige "Liebestraum Nr.3" und die tänzelnd schwerelose "La Campanella" zu hören. Gewohnt stark präsentierte sich Har-Zahav in der Interpretation beider Werke. Nach der Pause folgte die berühmte Militärpolonaise von Frédéric Chopin.

 

Ebenso imposant wie gleichzeitig auch brutal trug er das Prélude in cis-Moll von Rachmaninhoff vor, welches im Mittelteil einer fortdauernden dynamischen Steigerung unterliegt und schließlich in wüst prasselnde Akkorde ausartet. Hier offenbarte Har-Zahav eine Schwäche; die Dynamik steigerte sich ab der Hälfte nicht mehr, wodurch es ein wenig an mitreißerischem Charakter verlor.

 

Schließlich stellte Har-Zahav zwei Superlative der französischen Klaviermusik vor: Debussys "Clair de Lune" und Ravels "Jeux d’Eau". Beide Stücke füllten den Raum mit träumerischen und verschwommenen Klängen. Zum Schluss traute sich Har-Zahav sich an die "Rhapsody in Blue" von Gershwin. Gekonnte Dynamik, präzise Artikulation und streng eingehaltene Phrasierungen ließen das Stück zum "i-Tüpfelchen" des Konzertes werden.

Von Max Calaminus

 

 

 

Westfalen-Blatt vom 11.09.2012

 

Pianist vereint Spielfreude mit Virtuosität

Konzert von Menachem Har-Zahav

 

Espelkamp (car). Menachem Har-Zahav nimmt nach dem Applaus hinter dem schwarzen Flügel Platz. Augenblicke später lässt er seine Finger über die Klaviertasten gleiten. Und das in einer einzigartigen Virtuosität.

 

Die Sonate Nr. 12. in F-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart erfüllt den Raum im Bürgerhaus. Und die Besucher werden verzückt von der sowohl energiegeladenen wie auch gefühlvollen Interpretation.

 

Meister-Pianist Menachem Har-Zahav war am Sonntagnachmittag zu Gast in der jungen Stadt und gab ein Konzert, das unter dem Motto »Perlen der Klavierliteratur« stand. Treffender hätte der Titel auch nicht ausgewählt werden können. Denn Menachem Har-Zahav stellte während seines Gastspiels sein ganzes Können unter Beweis.

 

Bereits im vergangenen Jahr hatte Har-Zahav ein Gastspiel in Espelkamp gegeben. Damals hatte er mit seinen Werken von Franz Liszt brilliert und das Publikum von seinen einmaligen Fähigkeiten am Klavier überzeugt. Auch dieses Mal sollte ihm das gelingen. Von Beginn an hörten die Besucher einen technisch brillanten Pianisten. Vor allem die rasanten sowie ausdrucksstarken Abschnitte der Stücke begeisterten die Konzertbesucher und einige Gäste wippten sogar mit. Auch die gefühlvolleren Abschnitte trug Menachem Har-Zahav hochkonzentriert vor, und ließ mehr als einen Hauch Romantik und Gefühl durch das Bürgerhaus schweben.

 

Der Pianist überzeugte durch seine starke Präsenz und die einzigartige Spielfreude. Dies honorierte das Publikum ein ums andere Mal mit begeistertem Klatschen.

 

 

 

Oberhessische Presse, 27.08.2012

 

Klavierkonzert

Tosender Applaus für Menachem Har-Zahav

„Perlen der Klavierliteratur“ präsentierte der israelisch-amerikanische Pianist Menachem Har-Zahav seinem Publikum in Biedenkopf.

 

Menachem Har-Zahav begeisterte zum zweiten Mal das Publikum in Biedenkopf.

 

Biedenkopf. Knapp 100 Besucher waren ins Rathaus gekommen, um den Künstler, der bereits zum zweiten Mal in der Lahnstadt gastierte, zu erleben. Sie wurden mit einem wahren Ohrenschmaus belohnt. Eingeladen hatte der Eigenbetrieb Freizeit, Erholung und Kultur der Stadt Biedenkopf.

Sonaten bildeten den Schwerpunkt der ersten Konzerthälfte: Zunächst Wolfgang Amadeus Mozarts „Sonate Nr. 12 in F-Dur”, K. 332, dann Ludwig van Beethovens „Klaviersonate Nr. 14, op. 27 Nr. 2” in cis-Moll. Har-Zahav, der ohne Noten, komplett aus dem Gedächtnis heraus spielte, überzeugte mit beeindruckender Virtuosität. Seine Stärken lagen sowohl im andächtigen als auch im feurig emporschwingenden Spiel. Verträumt erklang Franz Liszts „Liebestraum Nr. 3“, lebhaft dessen „La Campanella”.

 

Im zweiten Teil brachte Har-Zahav unter anderem Frédéric Chopins „Polonaise in A-Dur, op. 3 Nr. 2” zu Gehör, auch bekannt als „Militär-Polonaise”. Tiefgang und eine präzise Akzentuierung kennzeichneten auch diesen Part. Die Wirkung blieb nicht aus: Die sich immer weiter steigernde Spannung im Spiel Har-Zahavs fesselte das Publikum und rief am Ende tosenden Applaus hervor. Zu den weiteren Stücken, mit denen der 45-Jährige begeisterte, zählten unter anderem „Rhapsody in Blue” von George Gershwin und „Jeux d’Eau“ von Maurice Ravel. Har-Zahav verabschiedete sich nicht ohne eine Zugabe.

von Björn-Uwe Klein

 

 

 

Thüringer Allgemeine, 18.07.2012

 

Romantisches Konzert in Bad Langensalza

Israelisch-amerikanischer Starpianist Menachem Har-Zahav gastierte am Wochenende im Friederikenschlößchen

 

Bad Langensalza. Groß und sehr aufrecht betrat Menachem Har-Zahav am Sonntag den Saal im Friederikenschlößchen. Mit dem zurück gekämmten, schulterlangen Haar, dem akkuraten Frack und dem zurückhaltenden Lächeln passte der Pianist in die Zeit, die er mit seinem Spiel wieder erweckte.

 

Spezialisiert auf die Komponisten der Romantik , wechselt er in schwindelerregendem Tempo zwischen schwermütigen Liebeskummer-Melodien und in jugendlichem Überschwang sprudelnden Tonfolgen.  Über seine Virtuosität ist viel geschrieben worden auch in Bad Langensalza glänzte der israelisch-amerikanische Künstler durch seine fantastische Technik. Es machte Spaß, seinen Fingern beim Tanzen über die Tasten zuzusehen.

 

Doch bedeutender als die brillanteste Technik ist wohl seine Fähigkeit, den Klang in Bilder und diese in Geschichten zu weben. So meinte man im einen Moment bedrohliches Donnergrollen und das Schluchzen unglücklich Verliebter zu hören, um im nächsten vor dem inneren Auge glückliche Paare beschwingt tanzen zu sehen.

  

Auch die Auswahl der präsentierten Werke von Moszkowski, Alkan, Mendelssohn, Rubinstein, Tausig und Gottschalk war ein Meisterwerk. Har-Zahav präsentierte damit eine große Bandbreite, und sorgte mit etlichen kürzeren Stücken dafür, dass auch wenig erfahrene Zuhörer einen Zugang und Spaß an dem Konzert finden konnten.

 

Das ist ihm offenbar ohnehin ein großes Anliegen. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre dürfen seine Konzerte kostenfrei besuchen, weil er es bedauere, dass klassische Musik vielen jungen Leute als langweilig gilt.

 

Anita Grasse

 

 

 

 

Menachem Har-Zahav | weston@weston-musikmanagement.de