Home
Info-Flyer
Videos
CDs
Pressestimmen
Rezensionen/reviews
2017
2016
2015
2014 April - Juni
2014 Januar - März
2013 Okt.-Dez.
2013 Juli-Sept.
2013 April-Juni
2013 Jan. - März
2012 Okt.-Dez.
2012 Juli-Sept.
2012 April - Juni
2012 Jan. - März
2011 Okt. - Dez.
2011 Juli - Sept.
2011 April - Juni
2011 Januar - März
2010 Okt. - Nov.
2010  Juli - Sept.
2010  April - Juni
2010  Januar - März
2009 - 2. Halbjahr
2009 - 1. Halbjahr
2008
2007
2006
2005
Biographie
Short biography
Konzerte/concerts
Hauskonzerte
Programme/programs
Duo-Arbeit
Interviews
Newsletter
Gästebuch/guest book
Kontakt/contact
Links
Impressum

Rhein-Neckar-Zeitung 13.06.2013

 

 

 

Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA), 10.06.2013

 

Pianist Menachem Har-Zahav präsentierte Perlen der Musikliteratur

Hochkaräter am Klavier

Treysa. Virtuose und hochkarätig interpretierte Klaviermusik erlebten am Samstagabend die Zuhörer in der Treysaer Hospitalkapelle: Pianist Menachem Har-Zahav präsentierte sein Programm Perlen der Klavierliteratur.

Der in Tel Aviv geborene Musiker emigrierte im Kindesalter mit der Familie in die USA: Dort bekam er ab seinem vierten Lebensjahr Klavierunterricht. Nach nur wenigen Monaten konnte er das erste Mal öffentlich spielen.

Start mit sieben Jahren

Sein erstes Konzert gab Menachem Har-Zahav mit sieben Jahren. Mit 16 interpretierte er Gershwins Rhapsody in Blue mit Orchesterbegleitung.  Die war am Samstag in der Kapelle nicht nötig: Denn als Solist beherrschte er das differenzierte und virtuose Spiel hervorragend. Dabei bemerkenswert war die formvollendete Darbietung, gepaart mit einer fast traumwandlerisch sicheren Technik: Har-Zahav eilte über die Tastatur, hielt inne, zelebrierte fast gehauchte Töne, um dem Flügel wenig später donnernde Töne zu entlocken.

Mit Mozarts Sonate Nr. 12 legte er ein perfektes Fundament für die Werke der romantischen Komponisten. In seiner Spielweise bewies er dabei umfängliches Verständnis für die komplexen Werke – und würdigte sie mit Kraft und Hingabe.

Beethovens Klaviersonate Nr. 14, bekannt als Mondscheinsonate, interpretierte der mittlerweile in Deutschland lebende Künstler mit beeindruckender Leichtigkeit und irrwitziger Gestaltungskraft. Liszts Liebestraum und La Campanella konzertierte Menachem Har-Zavah gefühlvoll.  Faszinierende Einblicke gab es auch in Werke von Chopin, Rachmaninoff, Debussy, Ravel und Gershwin - das restlos begeisterte Publikum applaudierte herzlich. (zsr)

 

Virtuos und technisch perfekt: Menachem Har-Zahav überzeugte beim Konzert in der Hospitalkapelle. Foto: Rose

 

 

 

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 31.05.2013

 

Velberter Kunst tickt international

 „Forum 2“ versammelte wieder Musiker und Tänzer im Forum Niederberg. Jugendförderung ist den Künstlern dabei besonders wichtig

 

Den Blick international nach Velbert richten – das möchte das Künstlerporträt „Forum 2“. Auf gebürtige Velberter Urgesteine und stadtbekannte Musiker wird ein musikalisches Blitzlicht geworfen – und das Publikum lässt sich unter anderem von modernen Musicalsongs, diversen Duetten oder auch klassischen Klaviervirtuosenstücken verzaubern. Ins Leben gerufen wurde das Portrait vor zwei Jahren vom Förderverein der Musik- und Kunstschule – und auf „Forum 1“ folgte nun erwartungsgemäß „Forum 2“.  

Tosender Applaus für Har-Zahav

Die Zuhörer sitzen ganz still und schauen gespannt auf die Bühne, als Konzertpianist Menachem Har-Zahav sich an den massiven Flügel setzt. Als er anfängt zu spielen, lauschen alle ganz andächtig, manche schließen sogar die Augen. Das Publikum genießt die lauten und leisen Klänge, die den großen Raum voll und ganz ausfüllen. Als der gebürtige Israeli sein Stück beendet, könnte man eine Stecknadel zu Boden fallen hören. Dann - tosender Applaus. 

Moderator Frank Eerenstein bittet den Wahlvelberter mit amerikanischem Akzent zu einer kleinen Sitzgruppe. Der Vater von sechs Kindern plaudert auch gleich drauf los: „Das Wichtigste bei einem Konzert ist es, Gefühl zu vermitteln. Denn ohne Freude, Trauer oder sogar Wut verstehen die Zuschauer vielleicht den technischen Aspekt – die Seele aber bleibt unberührt.“ Auf die Frage hin, was er sich für Velbert in Zukunft wünsche, antwortet Har-Zahav sofort: „Die Jugend sollte mehr gefördert werden – denn die Kinder von heute sind das Publikum von morgen.“ 

Auf die klassischen Klänge des Konzertpianisten folgen exotische Töne von Perkussionist Holger Mertin. Er zieht das Publikum mit virtuosem Schlag in den Bann, nimmt sie mit auf eine Reise in exotische Länder und bringt musikalisch ein Stück Regenwald ins ohnehin regnerische Velbert. Sein nächstes Stück spielt er auf dem Waterphone. „Diese Eigenkomposition ist angelehnt an die Ex-Wohnung meiner Freundin – die Wohnung erinnerte nämlich an eine Tropfsteinhöhle“, erklärt er und erntet dafür Gelächter. 

 

 

 

Rheinische Post Nr. 105 - Ausgabe Geldern vom 07.05.2013

 

Klavier-Perlen vor wenig Zuhörern

Menachem Har-Zahav spielte im Straelener Forum. Nur rund 30 Klassikfreunde hörten populäre Kompositionen.

 Straelen Wer bisher glaubte, Klavierkonzerte gehören in einen mit schweren Vorhängen abgedunkelten Saal, der wurde beim Konzert „Perlen der Klavierliteratur" des Pianisten Menachem Har-Zahav eines Besseren belehrt. Denn im Forum des Straelener Gymnasiums herrschte durch die tiefstehende Nachmittagsonne eine angenehm freundliche und gelöste Atmosphäre.

 

 Aber noch etwas wurde deutlich. Klavierkonzerte sprechen zumindest in Straelen nicht immer die breite Öffentlichkeit an. Nur rund 30 Klassikfreunde hatten den Weg ins Forum gefunden. Das bedauerte Barbara Schaap: „Es ist wirklich eine Schande, dass so wenig Leute hier sind." Und Lydia Reufsteck ergänzte: „Ich finde es bemerkenswert, dass so wenig Leute auch bei so populären Stücken herkommen."

 

 Denn das Programm des in Tel Aviv geborenen und in den USA aufgewachsenen Konzertpianisten hatte einiges zu bieten. So startete Har-Zahav mit der Sonate Nr. 12 in F-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, gefolgt von der Klaviersonate Nr. 14 von Ludwig von Beethoven. Mit viel Leidenschaft und großer Fingerfertigkeit präsentierte er gegen Ende der ersten Konzerthälfte einen ersten Höhepunkt: „La Campanella" von Franz Liszt sorgte für Begeisterung beim Publikum.

 

 Nach einer kurzen Pause bot Menachem Har-Zahav eine abwechslungsreiche zweite Hälfte mit Kompositionen unter anderem von Frédéric Chopin, Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow und Claude Debussy. Zuhörer Carl Piepers gefielen „La Campanella" und „Jeux d'Eau" von Maurice Ravel sowie „Rhapsody in Blue" von George Gershwin besonders gut. Eine Meinung, die weitere Zuhörer bestätigten. Diese Stücke belohnten sie mit anhaltendem Applaus.

 

 Tobias Halmans aus Wemb freute sich: „Er hat das wunderbar gespielt. Ich spiele auch Klavier, und einige der Sachen habe ich auch schon angefangen zu lernen. Aber so könnte ich das nie." Katharina Thoenissen war bereits zum zweiten Mal bei einem Konzert von Har-Zahav und erneut zufrieden. Nicht nur mit der Musik, sondern auch darüber, dass Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre gratis das Konzert besuchen durften. Sie hatte ihre beiden Enkel Christian (neun Jahre) und Stefan (sechs Jahre) mitgebracht, denen die Musik gut gefiel.

 

 Und Zuhörerin Heike Rauscher brachte das Gehörte auf den Punkt: „Da kann das Seelchen so richtig baumeln."

von yvonne theunissen

 

 

Bocholter-Borkener Volksblatt 29.04.2013

 

 

 

Neue Osnabrücker Zeitung, 17.04.2013

 

Mit Tempofreiheit

Pianist Menachem Har-Zahav im Lutherhaus

Von Thomas Hitzemann

 

Osnabrück. Der Pianist Menachem Har-Zahav versteht es, Konzertsäle zu füllen. Er spielt genau jene Literatur, die fleißige Klavierschüler nach ungefähr zehn Unterrichtsjahren selbst erproben. Mozarts Sonate Nr. 12 F-Dur KV 332 klingt bei Har-Zahav tatsächlich ein wenig nach dem trockenen Anschlag des frühen Hammerklaviers. Franz Liszts Etüde " La campanella" nach Paganni trifft den Geschmack. Geschickt verbindet der Pianist das sparsame Tonmaterial mit romantischer Tempofreiheit. [...]

 

Sergeij Rachmaninoffs Prelude cis-Moll op. 3 Nr. 2 , Claude Debussys " Claire de lune" und Maurice Ravels " Jeux d' Eau" spielt er ohne abzusetzen. Die Stücke vertragen sich überraschend gut in so unmittelbarer Nachbarschaft. Höhepunkt und Schlussstrich zugleich ist George Gershwins Rhapsody in Blue. Hier brilliert der Pianist ohne Abstrich. Bluesmotive, zart wie Frühlingsblüten, satte Akkorde voller Groove und Spannung in jedem Takt prägen eine von ihm selbst erstellte Klavierfassung dieses Kultstückes.

 

 

 

Menachem Har-Zahav | weston@weston-musikmanagement.de